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Rückblick auf das Fotocamp 2015

Nach zwei Jahren Pause fand ab Freitag, 12. Juni 2015 das 3. Pforzheimer Fotocamp statt.

Pünktlich um 18 Uhr wurden die Räume zum Kupferdächle geöffnet und die bereits wartenden Teilnehmer eingelassen. Die Zahl der Fotobegeisterten hat wieder zugenommen, so dass die Räumlichkeiten perfekt gepasst haben.

Nachdem jeder seinen „Begrüßungsbeutel“ empfangen, sein Namensschild aufgeklebt und ein Los gezogen hatte, begann kurz nach 19 Uhr die Sessionplanung.  Knapp 70 „alte Hasen“, neue Gesichter, Alt und Jung, aus der Region, aber auch aus Karlsruhe, Stuttgart, Frankfurt, Mainz und Köln planten „ihr“ Programm für Samstag.

image1Für die Erst-Teilnehmer wurde erklärt, wie ein Bar-Camp abläuft und was dahinter steckt. Jeder kann Vorschläge rund um das Thema Fotografie machen, sich selbst einbringen und einen Vortrag halten. Die Info-Tafel stand und schnell wurden Themen gefunden und der Samstag geplant. 21 Sessions standen am Schluss auf unserem Samstag-Plan.

Von Studiotechnik, Videodreh, Rauch und Feuer, Bildrechte, Luftaufnahmen mit Drohnen, Lichtmalerei und…und…und waren wieder ganz viele spannende Themen und für alle etwas dabei.

Der Samstag startete mit gutem Wetter und einer kurzen Kaffee- und Muffinpause bevor es in die geplanten Sessions ging. Zeitgleich fanden in vier Räumen Sessions zu den Themen „Fotografie für Anfänger“,  „Vorstellung von Aqua-Soft“,  „Negative und Dias scannen mit Silverfast – Tipps und Tricks zum perfekten Scan“ und „Einführung in die Studio-Fotografie“ statt.

Um 10 Uhr ging es weiter mit dem Thema: „Fotografie in der Werbung“. Claudi von Extrodirekt hat erfrischend, direkt und ehrlich die Macht der Bilder erklärt und wie diese in der Werbung eingesetzt werden. Bildrechte, Bildkritik, Social Media und Makrofotografie bildeten ein straffes Programm bis zum Mittagessen.

Am Nachmittag war ein Highlight das Fotoshooting mit dem Brautpaar, welches aus Asperg angereist war um nach einigen Jahren Ehe endlich zu den ersehnten Hochzeitsbildern kommen sollte. Saim und Ayse hatten den Kontakt hergestellt und das Brautpaar überzeugt.

Im Studio wurde mit unserem Model Amelie ein elegantes Shooting durchgeführt, während in einer weiteren Session die Spielkinder unter uns, Drohnen in die Luft steigen ließen.

Um 18 Uhr begann die Sessionplanung für den Sonntag. Viele Ideen wurden aufgegriffen, die sich erst im Laufe des Samstag ergeben hatten. Als diese erfolgreich abgeschlossen war, ging es in den gemütlichen Teil über. Im Atrium des Kupferdächle wurde gegrillt und die Teilnehmer konnten sich bei Schweine- und Rindersteak, Putenschnitzel, Putenwurst und den Klassikern Thüringer & Rote in lockerer Atmosphäre über den Tag unterhalten.

Am Sonntag öffneten sich erneut um 8.30 Uhr die Türen im Kupferdächle. Um 9 Uhr gab es zum Einstieg eine Session zum Thema „Lightroom“. Was kann dieses Programm, wofür eignet es sich, wie nutzen es die beiden Referenten Marcello und Martin. Unsere jüngsten Teilnehmerinnen, Lilli und Ronja, übernahmen ein paar koordinationsuntaugliche Fotocamper und zeigten mal kurz, wie Stop Motion entsteht. Eine Zeitlupen-Bilderserie mit Bewegungen, aus dem ein kleines Video entstehen soll. Alle Session-Teilnehmer hatten viel Spaß und haben gelernt: In manchen Dingen hängen sie dem Nachwuchs einfach hinter her. 😉

Food-Fotografie, Rauch und Feuer, Malen mit Licht, Bildrecht und andere spannende Themen bildeten Programm für Sonntag.

Marcello stellte seine DIA Show von seiner letzten Nepal-Reise vor, die er problemlos mit Aqua Soft erstellt hatte. Seit dem Erdbeben zeigt er seine Fotos in Dia-Vorträgen und sammelt unermüdlich Geld für die Erdbebenopfer. Auch beim Fotocamp konnte er 120,- Euro sammeln.

image2Zum guten Schluss, nach einem ereignisreichen Wochenende fand die letzte gemeinsame Runde im großen Saal statt. Zunächst wurden einige Artikel unserer Sponsoren verlost und anschließend eine kleine Feedbackrunde gestartet. Christine, Alexander und Sascha, die Organisatoren, bekamen von den Teilnehmern tosenden Applaus für ihren Einsatz.

Ein Fazit von Claudia Kerner: Man könnte das Wochenende mit gleichem Programm sofort wiederholen und würde nicht alle Foto-Session’s schaffen.

Das denken wir auch, Claudia.

Das Wichtigste kommt zum Schluss: NACH DEM FOTOCAMP 2015 IST VOR DEM FOTOCAMP 2017 🙂
Dieser Beitrag wurde mit textlicher Unterstützung von Claudia Kerner erstellt. Herzlichen Dank dafür!

 

 

1 Kommentare

  1. Sehr schöner Bericht. Und ich stimme zu – man könnte das Ganze sofort wiederholen, um die verpassten Workshops und Vorträge nachzuholen 😉
    Habt ihr echt toll organisiert. Danke!
    Marcello

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